Rezensionen und Presse

Paris, Théatre des Champs Élysées, 26. April 2013
Gidon Kremer, Violine. Maria Fedotova, Flöte.
Orchestre de Chambre de Paris.
Ivor Bolton, Dirigent.
“Gesichter des Klassizismus: Charme und Sensibilität.

Eine Entdeckung ist das Impromptu für Flöte, Geige und Streichorchester von Sofia Gubaidulina nach dem letzten Impromptu für Klavier, op. 90, von Franz Schubert. Das Arrangement ist aussergewöhnlich. Flöte und Geige teilen sich die Melodielinie, das stimmliche Verhältnis ist aufregend. Maria Fedotova spielt die Flöte auf bewegende Weise und ihre Dynamik mit Gidon Kremer - an der Geige geheimnisvoll - ist beeindruckend.

Die russische Flötistin interpretierte danach das Andante in C-Dur KV 315/285e von W.A. Mozart, sowie das Rondo KV 373, ursprünglich für Geige und Orchester. Das erste ist ein Stück von sanfter Schönheit, nobel und sangbar. Im zweiten, virtuoseren, strömt die Flötistin eine durch und durch delikate und wunderschöne Sinnlichkeit und Grazie aus.

Ein Konzert vereinter Talente, die darauf verzichten, sich auf banale Virtuosität zu beschränken, vielmehr ihrer Liebe zur Kunst einen ehrlichen Ausruck geben ... und das Publikum tauchte gerne in diese seelenvolle Atmosphäre von Charme und grosser Musikalität.”



“…Und die russische Flötistin Maria Fedotova kann man getrost eine Weltklasse-Musikerin nennen. Sie verlieh den Darbietungen eine kaum geahnte Wärme und Präsenz.”

«Neue Musik», Kassel



“…Kremer’s violin was full of edgy intensity, and Maria Fedotova’s flute was frequently a bright beacon in Piazzolla’s mordant tangos.”

«Chicago Sun-Times»



“...eine Novität - das klangschwelgerisch-schöne Flötenkonzert von Christofer Rouse, mit der bezaubernden Maria Fedotova als Solistin, so prachtvoll…”

«Die Presse», W. Sinkovicz, Wien



„…zum Sterben schön, was das Kammerorchester MusicaAeterna mit einer fulminanten Solistin Maria Fedotova und unter dem eindrucksvollen Dirigenten Theodor Courrentzis aus Weinbergs Flötenkonzert No.1 machte…“

Liechtensteiner Volksblatt, 8/2010, über die Bregenzer Festspiele



„…Weinbergs erstes Flötenkonzert, dem Maria Fedotova am Beginn wie ein aufgeschreckt flatternder Vogel virtuos Gestalt gibt, im breiten Largo mit samtenen Tönen besticht und die Flöte dann rasant fast zur Piccolo werden läßt.“

Vorarlberger Nachrichten, 8/2010



„Die russische Flötistin verfügt über eine Modulationsfähigkeit, die ihresgleichen sucht. Ihr Ton ist klar, reich an Schattierungen, das Piano zuweilen fast in den Bereich des Unhörbaren zurückgenommen, ohne dass die Qualität leidet. Die bis ins kleinste Detail ausgefeilte Darstellung der „Syrinx“ (Debussy) mag auch für die Kenner des Stücks so manch überraschenden Moment bereitgehalten haben. Spontane Bravorufe im ausverkauften Saal!“

Rhein-Zeitung, 11/2012, über „Kreuznach Klassik“



„Kreuznach Klassik“ konnte mit der Flötistin Maria Fedotova und der Harfinistin Anna Verkholantseva zwei Weltklasse-Solistinnen gewinnen. Die beiden Ausnahmekünstlerinnen musizierten gemeinsam Donizetti, Rossini, Gluck, Debussy. Starker Applaus und Bravorufe würdigten ihr Spiel.“

Bad Kreuznacher Anzeiger, 10/2012



„Die Flötistin Maria Fedotova und Sprecher Michael Dangl entführten die Zuhörer mit ihrer Darbietung von Hans Christian Andersens Märchen "Die Nachtigall" zunächst auf eine Klangreise ins ferne China. Mit variierenden Stimmen gelang es Dangl, Andersens Märchenwelt anschaulich zu machen und den faszinierten Zuhörern eine ferne Welt vor Augen zu führen. Unterstützt wurde er dabei von der Flötistin Maria Fedotova, die mit zauberhaft leicht vorgetragenen Flötentönen die Nachtigall des Märchens zum Leben erweckte. Bei Ausschnitten aus den Werken Albert Roussells, Peteris Vasks, Arvidas Malcis‘ und Johann Sebastian Bachs jubilierte die Flöte unter den Händen Fedotovas, die auch in den chinesischen Flötensoli höchste Kunstfertigkeit zeigte. Wie die Nachtigall schwebten die Flötentöne durch den Glaspavillon und ließen am Ende nicht nur Andersens Kaiser, sondern auch die begeisterten Zuhörer verzaubert zurück.“

Frankfurter Rundschau, 5/2010



“…Den Solopart, der die Flöte in den langsamen Sätzen als Melodieinstrument hervortreten lässt und sie in den schnellen als primus inter pares behandelt, interpretierte Maria Fedotova mit silbrig glitzerndem Ton, hinreissendem technischem Können und grösster Expressivität: Eine Instrumentalistin mit allem, was dazugehört. Eine Musikerin eben.”

«Kultur», E.Baumgartner, Wien



“… Kremers Engagement wirkt ansteckend – sei es Maria Fedotova, brilliante Moskauer Flötistin, sei es Per Arne Glorvigen am Bandoneon, seien es der Bassist Alois Posch oder der Schlagwerker Peter Sadlo: Sie alle bringen die vielfältigen, einmal kammermusikalisch zarten, dann wieder hinreissend aufgeputschten Kompositionen Piazzollas so beredt zum Klingen, dass die optische Auflösung der Musik wohl nur wie eine unnötige Vervielfältigung der Aussage mit anderen, sogar weniger tauglichen Mitteln wirken kann.”…

«Kultur und Medien», W.Sinkovicz, Wien.



“…die russische Flötistin Maria Fedotova. Grössen wie Gidon Kremer schätzen sie als musikalische Partnerin, die Fachpresse würdigt sie als Welt-klasse-Musikerin. Der Theatralik in Toru Takemitsus sprachdurchsetzem Flötenstück “Voice” blieb Fedotova denn auch nichts schuldig. Ihren Drive zeigte sie in Dmitri Kourliandskys “Bordel", einer Reflexion über einen Piazzolla-Tango…”

“HNA”



„… die Gestalt von M. Fedotova verbindet Anmut, Unverfälschtheit, jungenhaften Charme und Niveau. Die Klänge ihrer Flöte haben diesen optischen Eindruck auf perfekte Weise in Musik umgesetzt …die anspruchsvolle Berio Sequenza ist an sich schon ein wahrhaftes dramaturgisch und farblich in vielfältiger Weise angereichertes Klangschauspiel und hätte also bereits allein durch die Virtuosität der Flötistin entrüsten können, jedoch waren es deren Fähigkeiten und schauspielerische Ausdruckskraft, die uns gradewegs in die Musik hinein führten und damit umwogten. Wir waren in der Lage unmittelbar mit der Idee selbst zu kommunizieren, und nicht lediglich mit der Technologie zu ihrer Verwirklichung. Dabei wohnte uns ein Gefühl eines Abenteuers inne, das wir so noch nie erlebt hatten.“

„Lietuvos Rytas“, E. Gjadraudas



„…während die beiden Piazzolla Etüden dank Maria Fedotova aufglänzten, die eine Klangschönheit von entrüstendem, ja fast bedrückendem Rang offenbart hat.“

„Kulturnachrichten“, B. Filanowsij



„… die Reinheit des Kindlichen wurde bei der Prämiere von Gia Kanchelis „Zu Gast bei Kindheit“ thematisiert und mit einem ebenso perfekten wie wehmütigen Flötensolo von Maria Fedotova ausgestattet.“

„Nowyje Izvestija“, M. Zhermunskij



„…jugendlicher Liebreiz und reife Kunstfertigkeit, Natürlichkeit und Unbefangenheit, filigrane Exaktheit und Treffsicherheit jeder Phrase, dies alles hat Maria Fedotovas Interpretation von „Im Frühling“ (einer Suite für Flöte und Orchester von S. Wasilenko) in sich organisch vereint.“

„Trud“, N. Nesterova



„…, aber es gab auch Individualerfolge. Zu dem Zeitpunkt als die Flötistin Maria Fedotova zur Solistin der Orchestersuite des Balletts „Daphnis und Chloe“ auserkoren wurde, war sie längst einvernehmlich zur Heldin des Abends avanciert.“

„Isvestija“, P. Pospelov



Ein Tun fand im „Haus“ statt. Das konzeptuelle Event „Es gab Sonne“ (Kulturzentrum „Das Haus“, Originalidee von Maria Fedotova) hat dem Publikum eine glänzend aufgeführte Synthese aus klassischer Musik, Volksliedern, Jazz und avantgardistischen Elektroklängen geboten. Eine Synthese, die dem künstlerischen Leiter dieser Bühne Nokolaj Dmitriev besonders zu liegen scheint. Zugrunde jedem der drei Teile der Performance liegt ein Musikstück, das mittels Computervideodekorationen von Olga Kumeger und aufbrausenden jazzimprovisatorischen Soli des berühmten Contrabassvirtuosen Wladimir Volkov umgedacht wird. Und der Himmel war voll Engelflügeln.

Arkadij Petrov, Internet Zeitung



„Michel Plasson trat mit dem Moskauer Radio-Symphonieorchester auf“ „…im zweiten Teil, der mit Valses nobles et sentimentales und der zweiten Suite zum Ballett Daphnis et Chloé gänzlich der Musik Maurice Ravels gewidmet war, wurde die Situation interessanter. Dies war sicherlich nicht den Vorzügen eines französischen Komponisten gegenüber einem anderen zu verdanken, sondern ist einfach auf den Wirkung des wunderschönen Flötensolos im ersten der drei Teile der Suite, nämlich im „Sonnenaufgang“, zurückzuführen, welches auf glänzende Art und Weise von der Solistin des Orchesters Maria Fedotova ausgeführt wurde.“

„Kommersant“, Warja Turov



„…die herausragende Flötistin Maria Fedotova spielte die Mozartsonaten so, dass der Klang ihres Instruments menschlicher Stimme ähnelte, die nuancenreich jede Klangfarbe aussang und federleicht über schwungvolle Passagen segelte… manche Beethovenwerke mit Seltenheitswert, so zum Beispiel die D-Dur Serenade für Klavier und Flöte op.41 und das G-Dur Trio für Klavier Flöte und Fagott, wurden bemerkenswert ausgewogen und eindringlich aufgeführt…. Der volle Erfolg dieses Konzert, das im überfüllten Rachmaninovsaal stattgefunden hat, zeigte, wie es vital es ist, gerade in unserer turbulenten Zeit, um die bestätigende Kraft der Harmonie, der Schönheit, des Sonnenlichts und der Güte zu wissen, die uns die Werke der Klassiker vermitteln. Dabei war es die Leistung des Ensembles, die diese Einsicht sehr förderte.“

„Kultur“, 1/2010, Viktor Vanslov